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Wenn man denkt es geht schief ...

... dann kommt es doch anders.
In einer meiner Mathematikstunden versuchte ich über einen Beamer mit Laptop mit meinen Schülern die Ergebnisse zur Proportionalität zu besprechen. Dazu hatte ich die Arbeitsblätter abfotografiert und auf den Laptop übertragen. (die Beantwortung der Fragen, warum kein PDF oder keine Folie mit OHP, würde die Geschichte unnötig verkomplizieren.) Ich dachte mir, dass ich mit Maus und Tastatur irgendwie einen Graphen in dem Koordinatensystem auf dem Arbeitsblatt zeichnen könnte.

Mein Problem bestand darin, die Grafik einfach zu bedienen, d.h. die Ergebnisse ohne Zeitverzögerung dort  einzutragen. Mit der Maus handschriftlich Texte auf einer Grafik zu verfassen, gehört nicht zu meinen Stärken. Aus diesem Grund fügte ich das Bild in Word ein, um dann mit Textfeldern den Text an die Grafik anzufügen. Dies wirkte eher hilflos.
Nach einer Weile waren alle Beteiligten etwas genervt. Meine anfängliche Idee, ein Arbeitsblatt über Beamer digital zu bearbeiten, schien in ein minimales Fiasko zu enden.

Und dann erlebte ich, dass Schülerinnen und Schüler viel pädagogische Arbeit erfahren. Denn die Lösung, die eine Schülerin äußerte, war so einfach, wie genial.
"Schieben Sie doch einfach die Tafel nach oben und projizieren darauf das Bild", schlug sie vor. "Dann können Sie mit der Kreide zeichnen."

Und was soll ich sagen: nun war ich in der Lage ohne Probleme den Graphen zu zeichnen. Und das Fiasko war abgewendet.

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