Seitdem ich meine Bestrebungen hinsichtlich Digitalisierung des Unterrichtes intensiviere, stoße ich gehäuft auf diese Zahl.
In Gesprächen erläutern mir Kolleginnen und Kollegen, dass Smartphones sowieso erst ab 14 genutzt werden dürften. Eltern treten etwas verunsichert an mich ran, weil ja für ihren 10-jährigen Sprössling eigentlich das Smartphone zu früh sei, da man erst ab 14 dies verwenden dürfte. Und Schülerinnen und Schüler sprechen mich manchmal panisch an, weil ihnen das Smartphone wieder abgenommen würde, da sie mit 12 Jahren noch zu jung sind.
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Samstag, 29. Juni 2019
Samstag, 13. April 2019
Vor Scheuklappen ist niemand gefeit (IMHO)
In meinem letzten Artikel [vgl. 1] schrieb ich, dass ich der Twitter-Gemeinde viele Ideen und Anregungen verdanke, die meine Unterrichtsgestaltung bereichert haben. Dennoch gibt es einen Umstand, der selbst vor modernen Pädagoginnen und Pädagogen nicht Halt macht:
In Bezug auf die Nutzung von digitalen Werkzeugen für den Unterricht erkenne ich Parallelen hinsichtlich des Begriffes „Lehrerzentriert“ [vgl. 2].
Ohne eine nähere Definition zu pauschalisieren.
In Bezug auf die Nutzung von digitalen Werkzeugen für den Unterricht erkenne ich Parallelen hinsichtlich des Begriffes „Lehrerzentriert“ [vgl. 2].
Sonntag, 24. Februar 2019
Vom Teufel geritten... (IMHO)
Seit kurzem bin ich Mitglied der Twitter-Gemeinde. Verschiedene Beweggründe brachten mich dorthin:
- eine neue Plattform für meine Artikel zu finden, da Google+ abgeschaltet wird,
- mich mit anderen Kolleginnen und Kollegen zum Thema Digitalisierung der Bildung austauschen.
- mich über den "Geist" der Zeit zu informieren.
Sonntag, 10. Februar 2019
Quiz-Tools im Vergleich: ein erster Eindruck
Seit einiger Zeit setzte ich „Wissensabfragen“ in Form von Quizze oder Multiple-Choice-Fragen (vgl. [1]), die ich mit Google Forms oder Microsoft Forms umgesetzt habe, ein. Grundsätzlich finde ich die Idee, solche Abfragen in den Unterricht einzubauen, interessant.
Sonntag, 13. Januar 2019
Die sechs Suggestionen der Gegner der Digitalisierung in der Bildung (IMHO)
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Endlich Ende der Kreidezeit (IMHO)
Arne Ulbricht beschreibt, dass er nichts mit den ActiveBoards anfangen kann. (vgl. [1]) Seine Begründungen sind nicht neu. Es ist möglich, dass diese Darstellungen auf seine Schule zutreffen. Sie reichen für eine allgemeine Verurteilung dieser Technik nicht aus und sind in diesem Kontext falsch:
- ActiveBoards lassen sich nicht aufklappen: wie einige Kommentatoren ebenfalls anführten, gibt es diese Tafeln ebenso mit Flügeln, um Schülerinnen und Schüler hinter diese etwas schreiben zu lassen. An meiner Schule haben wir solche Tafeln. Rein technisch könnte man Schülerinnen und Schüler diese Aufgaben auf einem Smartphone oder Tablet fertigen lassen und zu gegebener Zeit, diese an das ActiveBoard zu übertragen.
- Zeitgleiches Schreiben ist nicht möglich: in der Regel unterstützt die Software, die zu den ActiveBoards mitgeliefert wird, ein zeitgleiches Schreiben von mehreren "Händen" und "Fingern".
- die Handschrift wird in eine Einheitsschrift umgewandelt: dies trifft bei keiner Tafel zu, die ich bisher kennengelernt habe. Im schlimmsten Fall ist das Display "pixelig", was sich auf die Schrift überträgt. Ansonsten bleibt eine Handschrift eine Handschrift.
- eine Schiefertafel geht nie kaputt, die Technik eines ActiveBoards schon: es ist korrekt, dass ActiveBoards mehr Pflege bedürfen und bei einem Ausfall im besten Fall die Hälfte der Tafel nicht zu gebrauchen ist. Die Behauptung, dass eine Schiefertafel nie defekt werden kann, ist sehr weit hergeholt, denn dies lässt sich leicht durch eigene Erfahrung wiederlegen.
Ich persönlich sehe das Positive an dieser Technik:
- bei Schiefertafel habe ich oft Kreide an der Kleidung. Meine Hände sind grundsätzlich mit Kreide verdreckt.
- Das Tafelbild kann man nicht speichern. Die Abschrift ist unzulänglich, da sich ein Tafelbild nicht 1:1 auf ein DIN A4-Blatt übertragen lässt.
- zu Hause kann ich ein Tafelbild vorbereiten und "genau" an das ActiveBoard übermitteln.
Trotz der Vorteile bevorzuge ich die Kombination Whiteboard (nicht ActiveBoard) mit Beamer, denn dies hat folgende entscheidende Vorteile:
- ich kann meine eigene Technik mitbringen.
- ich kann auf die Technik verzichten, wenn ich es für nötig erachte.
In der Zusammenfassung wirken die Argumente von Ulbricht vorgeschoben, um sich nicht mit der Technik auseinandersetzen zu müssen. Dabei ist es evident, dass die Digitalisierung Einzug in den Unterricht nehmen muss. Nicht nur aus dem Grund, wie eine Metastudie der TU München (vgl. [2]) zeigt, weil die Digitalisierung den Unterricht verbessert, sondern sie ist in der Welt. Sie ist Alltag.
Können wir diese Grabenkriege beenden, um uns endlich der Weiterentwicklung des Unterrichtes zu widmen. Daher beendet die Kreidezeit.
Quellen
[1] http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrergestaendnis-digitale-schule-lasst-uns-die-tafeln-a-1243293.html
[2] https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/digitale-medien-nutzen-schueler-100.html
[2] https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/digitale-medien-nutzen-schueler-100.html
Sonntag, 2. Dezember 2018
Es gibt sie doch... die guten Beiträge zur Digitalisierung
Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, auf solche Beiträge, wie aus dem Deutschlandfunk, zu treffen.
In dem Beitrag "Digitalpakt: Sind unsere Schulen bereit für die Digitalisierung?" wird sich sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt, fernab von Lankau, Spitzer und Co.
Ebenfalls lesenswert finde ich "Nachdenken first" von Wolfgang Schimpf, da es den Rahmen der sachlichen Auseinandersetzung nicht verlässt, obwohl er subjektive Untertöne einbringt.
In dem Beitrag "Digitalpakt: Sind unsere Schulen bereit für die Digitalisierung?" wird sich sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt, fernab von Lankau, Spitzer und Co.
Ebenfalls lesenswert finde ich "Nachdenken first" von Wolfgang Schimpf, da es den Rahmen der sachlichen Auseinandersetzung nicht verlässt, obwohl er subjektive Untertöne einbringt.
Mittwoch, 28. November 2018
Meine persönliche Wette: tutory.de bis Schuljahresende und weiter
In meinem Artikel "Eine persönliche Wette: tutory.de bis zum Ende des Schuljahres" wollte ich mich ganz auf tutory.de konzentrieren.
Ich denke, dass mir dies gelungen ist, bis auf kleine Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind fachlich begründet, da ich für mein Fach Mathematik teilweise eine komplette LaTeX-Implementierung oder ein individuelles Seitenlayout, dass sich beispielsweise nur mit Scribus sinnvoll umsetzen lässt, benötige.
Insgesamt komme ich auf 109 Arbeitsblätter, davon sind die meisten öffentlich. Mittlerweile erstelle ich nahezu ausschließlich mit tutory.de meine Materialien.
Ich denke, dass mir dies gelungen ist, bis auf kleine Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind fachlich begründet, da ich für mein Fach Mathematik teilweise eine komplette LaTeX-Implementierung oder ein individuelles Seitenlayout, dass sich beispielsweise nur mit Scribus sinnvoll umsetzen lässt, benötige.
Insgesamt komme ich auf 109 Arbeitsblätter, davon sind die meisten öffentlich. Mittlerweile erstelle ich nahezu ausschließlich mit tutory.de meine Materialien.
Mittwoch, 25. Juli 2018
DSGVO für die Schule - nur keine Panik
Aus Panik stellen einige Schulen und Lehrerinnen und Lehrer auf Papier und Stift um, damit sie beispielsweise ihre Zeugnisse schreiben können. (vgl. [2], [3], [4], [6])
Montag, 25. Juni 2018
Wieder so eine Studie mit einem seltsamen Rat
Die Studie Blikk 2017 hat es vor gemacht: man befragt Personen, rührt dies zusammen, würzt es mit Horror-Szenarien (unabhängig davon ist die Präsentation zu Blikk für sich genommen der reinste Horror, vgl. [5]) und am Ende garniert man das Gericht mit einem seltsam anmutenden erzieherischen Rat. Und das Beste: die Studie gibt es wahrscheinlich nicht, denn der Link zur Studie führt ins Leere. (vgl. [4]) So gibt es neben einem Kurzbericht, eben diese miserable Präsentation. Dass diese Arbeit neben den genannten Problemen ebenso ein Scheinkorrelation-Problem hat, erläutert Jöran Muuss-Merholz in einem Interview. (vgl. [6]) Im Allgemeinen wirkt die Studie alles andere als seriös und professionell.
Freitag, 15. Juni 2018
Eigenständiges Lernen - ein Resümee
In meinem Beitrag "Eigenständiges Lernen - die Beschreibung eines Prozesses" beschrieb ich, wie ich meinen Mathematikunterricht auf ein eigenständiges Lernen umstellte. Ich bemerkte erst mit Schreiben dieses Beitrages, dass mit diesen Projekten das "kooperative Lernen" in meinem Unterricht etablierte.
Freitag, 18. Mai 2018
Ein Smartphone macht noch keinen Sommer: Eine technische Annäherung
Im ersten Teil "Ein Smartphone macht noch keinen Sommer" widmete ich mich einer didaktischen Annäherung. Dabei vergaß ich die Anspielung auf den Titel zu beschreiben. "Ein Smartphone macht noch keinen Sommer" meint soviel, dass es mehr benötigt, als die Technik alleine. Es bedarf einer didaktischen Grundlage, die verständlich sein sollte.
In diesem Beitrag gehe ich auf eine andere Lesart dieser Überschrift ein: Es bedarf mehr, als nur ein Smartphone, sprich die technische Ausrüstung und Umsetzung ist in vielen Schulen mangelhaft bis gar nicht vorhanden. Die Arbeitsabläufe könnte durch eine technische Basis optimiert und transparenter gestaltet werden.
In diesem Beitrag gehe ich auf eine andere Lesart dieser Überschrift ein: Es bedarf mehr, als nur ein Smartphone, sprich die technische Ausrüstung und Umsetzung ist in vielen Schulen mangelhaft bis gar nicht vorhanden. Die Arbeitsabläufe könnte durch eine technische Basis optimiert und transparenter gestaltet werden.
Freitag, 4. Mai 2018
Ein Smartphone macht noch keinen Sommer: Eine didaktische Annäherung
Die Diskussion über Sinn und Unsinn von digitaler Bildung ist ein mühseliges Unterfangen. Die Beteiligten verlieren sich gerne im Kleingedruckten, so dass Vorurteile bestätigt scheinen (vgl. [5], [6]) und diese meiner Meinung nach bizarre Lösungsvorschläge hervorbringen. Zumindest fällt mir "bizarr" ein, wenn man es als einen sinnvollen Vorschlag erachtet, eine Handyzone - ähnlich wie die Raucherzonen auf den Bahngleisen - in den Schulen einzurichten (vgl. [7]).
Sonntag, 8. April 2018
Google Forms und Microsoft Forms im Vergleich
Für meinen Unterricht setze ich seit einiger Zeit Google Forms in der Quiz-Variante ein, um für meine Klassen Online-Übungen anzubieten.
Der Vorteil dieser Übungen ist, dass die Schülerinnen und Schüler gleich eine Rückmeldung über die Ergebnisse erhalten, wie ich in einem anderen Artikel beschrieb. In meiner Lehrer-Rolle kann ich diese über das Add-On "Flubaroo" bequem und zeitnah auswerten.
Microsoft bietet ebenfalls ein solches Formular an, das mit einem Office365-Account zur Verfügung steht. Zwar besteht die Möglichkeit über einen "herkömmlichen" Microsoft-Account mit Excel-Online, eine Umfrage zu erstellen (befindet sich im Start-Ribbon), doch ist diese Variante sehr eingeschränkt.
Für den Vergleich beziehe ich mich auf die Quiz-Editionen.
Donnerstag, 22. März 2018
Die Welt ist Digital. Warum nicht die Schule? (IMHO)
Das erste Mal in meinem Dasein als Lehrer war ich auf der didacta. Dieses Jahr nutzte ich die Gelegenheit, um mir diese Messe anzusehen. In erster Linie interessierte mich, was technisch alles möglich ist.
Vor meinem Besuch war mir klar, dass die Schulen in vieler Hinsicht technisch in der Steinzeit verweilen. Nach meinem Besuch weiß ich, dass selbst die Steinzeit schon die Zukunft wäre. Dieses Bild trifft bestimmt nicht auf alle Schulen zu, dennoch gehe ich von einigen aus.
Auf der didacta erlebte ich Science-Fiction. Von der Mitteilungsheft-App über riesige Touch-Monitore bis hin von der kompletten Verwaltung eines Netzwerkes via Browser bot die didacta eine weite Spannbreite an technischen Neuerungen. Sehr inspirierend empfand ich den Stand der Startups. Rückblickend sehe ich keines dieser Errungenschaften in der Schule, weil die Basis für diese Technik in den meisten Fällen vermutlich fehlt. Es ist einfach zu sehr Zukunftsmusik.
Vor meinem Besuch war mir klar, dass die Schulen in vieler Hinsicht technisch in der Steinzeit verweilen. Nach meinem Besuch weiß ich, dass selbst die Steinzeit schon die Zukunft wäre. Dieses Bild trifft bestimmt nicht auf alle Schulen zu, dennoch gehe ich von einigen aus.
Auf der didacta erlebte ich Science-Fiction. Von der Mitteilungsheft-App über riesige Touch-Monitore bis hin von der kompletten Verwaltung eines Netzwerkes via Browser bot die didacta eine weite Spannbreite an technischen Neuerungen. Sehr inspirierend empfand ich den Stand der Startups. Rückblickend sehe ich keines dieser Errungenschaften in der Schule, weil die Basis für diese Technik in den meisten Fällen vermutlich fehlt. Es ist einfach zu sehr Zukunftsmusik.
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