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Sonntag, 28. April 2019
Samstag, 13. April 2019
Vor Scheuklappen ist niemand gefeit (IMHO)
In meinem letzten Artikel [vgl. 1] schrieb ich, dass ich der Twitter-Gemeinde viele Ideen und Anregungen verdanke, die meine Unterrichtsgestaltung bereichert haben. Dennoch gibt es einen Umstand, der selbst vor modernen Pädagoginnen und Pädagogen nicht Halt macht:
In Bezug auf die Nutzung von digitalen Werkzeugen für den Unterricht erkenne ich Parallelen hinsichtlich des Begriffes „Lehrerzentriert“ [vgl. 2].
Ohne eine nähere Definition zu pauschalisieren.
In Bezug auf die Nutzung von digitalen Werkzeugen für den Unterricht erkenne ich Parallelen hinsichtlich des Begriffes „Lehrerzentriert“ [vgl. 2].
Sonntag, 24. Februar 2019
Vom Teufel geritten... (IMHO)
Seit kurzem bin ich Mitglied der Twitter-Gemeinde. Verschiedene Beweggründe brachten mich dorthin:
- eine neue Plattform für meine Artikel zu finden, da Google+ abgeschaltet wird,
- mich mit anderen Kolleginnen und Kollegen zum Thema Digitalisierung der Bildung austauschen.
- mich über den "Geist" der Zeit zu informieren.
Sonntag, 10. Februar 2019
Quiz-Tools im Vergleich: ein erster Eindruck
Seit einiger Zeit setzte ich „Wissensabfragen“ in Form von Quizze oder Multiple-Choice-Fragen (vgl. [1]), die ich mit Google Forms oder Microsoft Forms umgesetzt habe, ein. Grundsätzlich finde ich die Idee, solche Abfragen in den Unterricht einzubauen, interessant.
Montag, 14. Januar 2019
Knapp genau ist auch getroffen (IMHO)
Die Hattie-Studie geht in eine weitere Runde (vgl. [1]). Wenig überraschend ist die Kernaussage, dass der Lehrer entscheidend für den Unterricht ist. Die Wirkung von digitalen Medien auf den Unterricht wird ebenfalls näher betrachtet. Dabei bescheinigen sie diesen eine geringe Wirkung auf den Unterricht. Naturgemäß stürzen sich die Medien auf diese Aussage, um "kritisch" über den Sinn von Medien im Unterricht zu berichten (vgl. [1, 2, 3]).
Davon abgesehen, dass die Studie unter Pädagogen umstritten ist, bin ich mir beim Autor, Prof. Dr. Klaus Zierer, der diese Studie als Grundlage für seine Veröffentlichungen nutzt, hinsichtlich seiner Ausrichtung unschlüssig. In einem Interview (vgl. [3]) zeichnet er sich durch Medienkritik aus, mit der er vermutlich ein Anwärter auf den Anti-Digital-Argumente-Bingo-Preis wäre (vgl. [4]). Dass das Interview kein "Ausrutscher" war zeigte er mit seinem Buch "Lernen 4.0" (vgl. [7]). Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Presse die Studie als Beweis sieht, dass die digitale Medien nichts im Unterricht zu suchen haben. Er verbiete sogar in seinen Vorlesungen Laptops und Tablets. Es irritiert, dass er dennoch nicht ganz abgeneigt ist, Medien einzusetzen, denn dies betrachtet er als weltfremd. Er sieht die Vorteile in einzelnen gezielten Anwendungen. Ich schätze, dass diese Darlegung ebenfalls zum Bingo gehören könnte, da dies zur Standardargumentation der Gegner gehört. Es scheint, als würden sie den Befürwortern damit einen Brocken zu werfen wollen.
Ich lese die Studie anders:
Quellen
[1] https://www.sueddeutsche.de/bildung/digitalisierung-schule-tablet-1.4275720
[2] http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Netzwelt/Machen-digitale-Medien-den-Unterricht-besser
[3] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-Lehrer-ist-wichtiger-als-das-Tablet-id43141521.html
[4] http://blog.doebe.li/Blog/AnwaerterAufAntiDigitalArgumenteBingoPreis2019
[5] https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/digitale-medien-nutzen-schueler-100.html
[6] https://sozpaed99.blogspot.com/2017/07/bitte-sachlich-bleiben-imho.html
[7] https://axelkrommer.com/2018/04/16/warum-der-grundsatz-paedagogik-vor-technik-bestenfalls-trivial-ist/
[8] https://sozpaed99.blogspot.com/2018/12/endlich-ende-der-kreidezeit-imho.html
[9] https://www.news4teachers.de/2018/09/digitale-bildung-worauf-es-beim-computer-einsatz-im-unterricht-wirklich-ankommt-ein-interview-mit-dem-bildungsforscher-klaus-zierer/
[10] https://mooc.house/courses/lernen40-2018
[11] https://www.die-debatte.org/digitalisierte-kindheit-interview-zierer/
[12] https://www.qualitaetsoffensive-lehrerbildung.de/de/kommentar-digitalisierung-und-lehrerbildung-1876.html
[13] https://sozpaed99.blogspot.com/2019/01/die-sechs-suggestionen-der-gegner-der.html
Davon abgesehen, dass die Studie unter Pädagogen umstritten ist, bin ich mir beim Autor, Prof. Dr. Klaus Zierer, der diese Studie als Grundlage für seine Veröffentlichungen nutzt, hinsichtlich seiner Ausrichtung unschlüssig. In einem Interview (vgl. [3]) zeichnet er sich durch Medienkritik aus, mit der er vermutlich ein Anwärter auf den Anti-Digital-Argumente-Bingo-Preis wäre (vgl. [4]). Dass das Interview kein "Ausrutscher" war zeigte er mit seinem Buch "Lernen 4.0" (vgl. [7]). Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Presse die Studie als Beweis sieht, dass die digitale Medien nichts im Unterricht zu suchen haben. Er verbiete sogar in seinen Vorlesungen Laptops und Tablets. Es irritiert, dass er dennoch nicht ganz abgeneigt ist, Medien einzusetzen, denn dies betrachtet er als weltfremd. Er sieht die Vorteile in einzelnen gezielten Anwendungen. Ich schätze, dass diese Darlegung ebenfalls zum Bingo gehören könnte, da dies zur Standardargumentation der Gegner gehört. Es scheint, als würden sie den Befürwortern damit einen Brocken zu werfen wollen.
Ich lese die Studie anders:
- Kein Unterricht wurde schlechter durch digitale Medien. In jedem Fall gleich oder besser, somit sehe ich dies als positiven Effekt. Aus dieser Überlegung leitet sich der Titel ab.
- Würde in die Ausbildung und Fortbildung bezüglich der Neuen Medien mehr investiert, dann wäre der Effekt deutlich positiver ausgefallen, denn dies zeigte diese und die Hattie-Studie zuvor (vgl. [1, 6]).
- Die Auslegung der Studie legt nahe, dass man auf digitalen Unterricht verzichten sollte. Diese Auffassung ist in der jetzigen Situation im Hinblick auf die Vorbereitung auf die Berufswelt und in der Betrachtung des aktuellen Standes der Medienbildung (der aktuelle Hacker-Skandal bei Politiker und Journalisten fällt da rein) nicht tragbar. Vielmehr sollte der Umkehrschluss sein, mehr in die Ausbildung der Lehrkräfte in diese Richtung zu unternehmen, damit digitaler Unterricht sinnvoll funktioniert, denn er ist jetzt schon mindestens gleich oder effektiver.
- Die Auslegung suggeriert, dass die Befürworter rein auf die Technik setzen. Diese Auslegung ist falsch, da weder diese Studie noch andere Berichte diese Bestrebungen belegen. Vielmehr sollten wir die Grabenkämpfe beilegen und uns endlich um sinnvolle Konzepte bemühen.
- Die Auslegung suggeriert, dass man mit analogen Mitteln immer einen guten Unterricht erstellt. Betrachtet man die Ergebnisse der Studie genau, ist eine solche Schlussfolgerung nicht nachvollziehbar. Eher ist es so, dass digitale Mittel mindestens zu einem ebenbürtigen Unterricht führen.
Ich finde es bedauerlich, dass eine solche Studie, die trotz aller Kritik viel Potenzial bietet, auf diese Weise reduziert wird, um den Grabenkrieg weiterzuführen (vgl. [8]). Parolen wie "Lernen bleibt Lernen" (vgl. [1]) oder Schlagzeilen "Der Lehrer ist wichtiger als das Tablet" (vgl. [3]) oder "Revolution sieht anders aus" (vgl. [1]) helfen nicht weiter, diese Studie entsprechend zu betrachten. Zierer erweist seinerseits dem Thema einen Bärendienst, wenn er Interviews wie bei der "Augsburger Allgemeinen" abgibt (vgl. [3]) und Bücher mit dem Titel "Lernen 4.0" (vgl. [7]) veröffentlichen lässt.
Vielleicht wartet man einfach auf das Buch, das dazu erscheint. Denn Zierer kann sich nämlich sachlich mit dem Thema auseinandersetzen (vgl. [9]) und in Koorperation interessante Kurse anbieten (vgl. [10]), die eine negative Haltung der Digitalisierung nicht vermuten lässt. Ebenfalls erklärt sich an anderer Stelle sein Ansatz "Lernen bleibt Lernen" (vgl. [11]), der sich dadurch besser nachvollziehen lässt.
Seine Meinung zu diesem Thema bleibt mir ein Rätsel, denn besonders ein Kommentar von ihm zeigt, dass er beispielsweise mit dem Slogan "Pädagogik vor Technik" unterschwellig unterstellt, dass die Befürworter der Digitalisierung dies nicht im Blick haben und nicht so angehen (vgl. [12, 7]). Dies ist eine klassische Suggestion der Gegner der Digitalisierung (vgl. [13]). Auf der anderen Seite scheint er sich stark zu machen, um die Medienbildung und Medienkompetenz in der Lehrerausbildung zu fördern.
Zum Schluss bleibt mir zu sagen: Gegenhalten kann man, dass es Studien gibt, die den positiven Effekt bescheinigen, ohne polemischer Interpretation auskommen und ohne Tamtam auskommen, weil Bücher verkauft werden müssen (vgl. [5]).
Vielleicht wartet man einfach auf das Buch, das dazu erscheint. Denn Zierer kann sich nämlich sachlich mit dem Thema auseinandersetzen (vgl. [9]) und in Koorperation interessante Kurse anbieten (vgl. [10]), die eine negative Haltung der Digitalisierung nicht vermuten lässt. Ebenfalls erklärt sich an anderer Stelle sein Ansatz "Lernen bleibt Lernen" (vgl. [11]), der sich dadurch besser nachvollziehen lässt.
Seine Meinung zu diesem Thema bleibt mir ein Rätsel, denn besonders ein Kommentar von ihm zeigt, dass er beispielsweise mit dem Slogan "Pädagogik vor Technik" unterschwellig unterstellt, dass die Befürworter der Digitalisierung dies nicht im Blick haben und nicht so angehen (vgl. [12, 7]). Dies ist eine klassische Suggestion der Gegner der Digitalisierung (vgl. [13]). Auf der anderen Seite scheint er sich stark zu machen, um die Medienbildung und Medienkompetenz in der Lehrerausbildung zu fördern.
Zum Schluss bleibt mir zu sagen: Gegenhalten kann man, dass es Studien gibt, die den positiven Effekt bescheinigen, ohne polemischer Interpretation auskommen und ohne Tamtam auskommen, weil Bücher verkauft werden müssen (vgl. [5]).
Quellen
[1] https://www.sueddeutsche.de/bildung/digitalisierung-schule-tablet-1.4275720
[2] http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Netzwelt/Machen-digitale-Medien-den-Unterricht-besser
[3] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-Lehrer-ist-wichtiger-als-das-Tablet-id43141521.html
[4] http://blog.doebe.li/Blog/AnwaerterAufAntiDigitalArgumenteBingoPreis2019
[5] https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/digitale-medien-nutzen-schueler-100.html
[6] https://sozpaed99.blogspot.com/2017/07/bitte-sachlich-bleiben-imho.html
[7] https://axelkrommer.com/2018/04/16/warum-der-grundsatz-paedagogik-vor-technik-bestenfalls-trivial-ist/
[8] https://sozpaed99.blogspot.com/2018/12/endlich-ende-der-kreidezeit-imho.html
[9] https://www.news4teachers.de/2018/09/digitale-bildung-worauf-es-beim-computer-einsatz-im-unterricht-wirklich-ankommt-ein-interview-mit-dem-bildungsforscher-klaus-zierer/
[10] https://mooc.house/courses/lernen40-2018
[11] https://www.die-debatte.org/digitalisierte-kindheit-interview-zierer/
[12] https://www.qualitaetsoffensive-lehrerbildung.de/de/kommentar-digitalisierung-und-lehrerbildung-1876.html
[13] https://sozpaed99.blogspot.com/2019/01/die-sechs-suggestionen-der-gegner-der.html
Sonntag, 13. Januar 2019
Die sechs Suggestionen der Gegner der Digitalisierung in der Bildung (IMHO)
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Endlich Ende der Kreidezeit (IMHO)
Arne Ulbricht beschreibt, dass er nichts mit den ActiveBoards anfangen kann. (vgl. [1]) Seine Begründungen sind nicht neu. Es ist möglich, dass diese Darstellungen auf seine Schule zutreffen. Sie reichen für eine allgemeine Verurteilung dieser Technik nicht aus und sind in diesem Kontext falsch:
- ActiveBoards lassen sich nicht aufklappen: wie einige Kommentatoren ebenfalls anführten, gibt es diese Tafeln ebenso mit Flügeln, um Schülerinnen und Schüler hinter diese etwas schreiben zu lassen. An meiner Schule haben wir solche Tafeln. Rein technisch könnte man Schülerinnen und Schüler diese Aufgaben auf einem Smartphone oder Tablet fertigen lassen und zu gegebener Zeit, diese an das ActiveBoard zu übertragen.
- Zeitgleiches Schreiben ist nicht möglich: in der Regel unterstützt die Software, die zu den ActiveBoards mitgeliefert wird, ein zeitgleiches Schreiben von mehreren "Händen" und "Fingern".
- die Handschrift wird in eine Einheitsschrift umgewandelt: dies trifft bei keiner Tafel zu, die ich bisher kennengelernt habe. Im schlimmsten Fall ist das Display "pixelig", was sich auf die Schrift überträgt. Ansonsten bleibt eine Handschrift eine Handschrift.
- eine Schiefertafel geht nie kaputt, die Technik eines ActiveBoards schon: es ist korrekt, dass ActiveBoards mehr Pflege bedürfen und bei einem Ausfall im besten Fall die Hälfte der Tafel nicht zu gebrauchen ist. Die Behauptung, dass eine Schiefertafel nie defekt werden kann, ist sehr weit hergeholt, denn dies lässt sich leicht durch eigene Erfahrung wiederlegen.
Ich persönlich sehe das Positive an dieser Technik:
- bei Schiefertafel habe ich oft Kreide an der Kleidung. Meine Hände sind grundsätzlich mit Kreide verdreckt.
- Das Tafelbild kann man nicht speichern. Die Abschrift ist unzulänglich, da sich ein Tafelbild nicht 1:1 auf ein DIN A4-Blatt übertragen lässt.
- zu Hause kann ich ein Tafelbild vorbereiten und "genau" an das ActiveBoard übermitteln.
Trotz der Vorteile bevorzuge ich die Kombination Whiteboard (nicht ActiveBoard) mit Beamer, denn dies hat folgende entscheidende Vorteile:
- ich kann meine eigene Technik mitbringen.
- ich kann auf die Technik verzichten, wenn ich es für nötig erachte.
In der Zusammenfassung wirken die Argumente von Ulbricht vorgeschoben, um sich nicht mit der Technik auseinandersetzen zu müssen. Dabei ist es evident, dass die Digitalisierung Einzug in den Unterricht nehmen muss. Nicht nur aus dem Grund, wie eine Metastudie der TU München (vgl. [2]) zeigt, weil die Digitalisierung den Unterricht verbessert, sondern sie ist in der Welt. Sie ist Alltag.
Können wir diese Grabenkriege beenden, um uns endlich der Weiterentwicklung des Unterrichtes zu widmen. Daher beendet die Kreidezeit.
Quellen
[1] http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrergestaendnis-digitale-schule-lasst-uns-die-tafeln-a-1243293.html
[2] https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/digitale-medien-nutzen-schueler-100.html
[2] https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/digitale-medien-nutzen-schueler-100.html
Sonntag, 2. Dezember 2018
Es gibt sie doch... die guten Beiträge zur Digitalisierung
Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, auf solche Beiträge, wie aus dem Deutschlandfunk, zu treffen.
In dem Beitrag "Digitalpakt: Sind unsere Schulen bereit für die Digitalisierung?" wird sich sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt, fernab von Lankau, Spitzer und Co.
Ebenfalls lesenswert finde ich "Nachdenken first" von Wolfgang Schimpf, da es den Rahmen der sachlichen Auseinandersetzung nicht verlässt, obwohl er subjektive Untertöne einbringt.
In dem Beitrag "Digitalpakt: Sind unsere Schulen bereit für die Digitalisierung?" wird sich sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt, fernab von Lankau, Spitzer und Co.
Ebenfalls lesenswert finde ich "Nachdenken first" von Wolfgang Schimpf, da es den Rahmen der sachlichen Auseinandersetzung nicht verlässt, obwohl er subjektive Untertöne einbringt.
Mittwoch, 28. November 2018
Meine persönliche Wette: tutory.de bis Schuljahresende und weiter
In meinem Artikel "Eine persönliche Wette: tutory.de bis zum Ende des Schuljahres" wollte ich mich ganz auf tutory.de konzentrieren.
Ich denke, dass mir dies gelungen ist, bis auf kleine Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind fachlich begründet, da ich für mein Fach Mathematik teilweise eine komplette LaTeX-Implementierung oder ein individuelles Seitenlayout, dass sich beispielsweise nur mit Scribus sinnvoll umsetzen lässt, benötige.
Insgesamt komme ich auf 109 Arbeitsblätter, davon sind die meisten öffentlich. Mittlerweile erstelle ich nahezu ausschließlich mit tutory.de meine Materialien.
Ich denke, dass mir dies gelungen ist, bis auf kleine Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind fachlich begründet, da ich für mein Fach Mathematik teilweise eine komplette LaTeX-Implementierung oder ein individuelles Seitenlayout, dass sich beispielsweise nur mit Scribus sinnvoll umsetzen lässt, benötige.
Insgesamt komme ich auf 109 Arbeitsblätter, davon sind die meisten öffentlich. Mittlerweile erstelle ich nahezu ausschließlich mit tutory.de meine Materialien.
Montag, 25. Juni 2018
Wieder so eine Studie mit einem seltsamen Rat
Die Studie Blikk 2017 hat es vor gemacht: man befragt Personen, rührt dies zusammen, würzt es mit Horror-Szenarien (unabhängig davon ist die Präsentation zu Blikk für sich genommen der reinste Horror, vgl. [5]) und am Ende garniert man das Gericht mit einem seltsam anmutenden erzieherischen Rat. Und das Beste: die Studie gibt es wahrscheinlich nicht, denn der Link zur Studie führt ins Leere. (vgl. [4]) So gibt es neben einem Kurzbericht, eben diese miserable Präsentation. Dass diese Arbeit neben den genannten Problemen ebenso ein Scheinkorrelation-Problem hat, erläutert Jöran Muuss-Merholz in einem Interview. (vgl. [6]) Im Allgemeinen wirkt die Studie alles andere als seriös und professionell.
Freitag, 15. Juni 2018
Eigenständiges Lernen - ein Resümee
In meinem Beitrag "Eigenständiges Lernen - die Beschreibung eines Prozesses" beschrieb ich, wie ich meinen Mathematikunterricht auf ein eigenständiges Lernen umstellte. Ich bemerkte erst mit Schreiben dieses Beitrages, dass mit diesen Projekten das "kooperative Lernen" in meinem Unterricht etablierte.
Freitag, 18. Mai 2018
Ein Smartphone macht noch keinen Sommer: Eine technische Annäherung
Im ersten Teil "Ein Smartphone macht noch keinen Sommer" widmete ich mich einer didaktischen Annäherung. Dabei vergaß ich die Anspielung auf den Titel zu beschreiben. "Ein Smartphone macht noch keinen Sommer" meint soviel, dass es mehr benötigt, als die Technik alleine. Es bedarf einer didaktischen Grundlage, die verständlich sein sollte.
In diesem Beitrag gehe ich auf eine andere Lesart dieser Überschrift ein: Es bedarf mehr, als nur ein Smartphone, sprich die technische Ausrüstung und Umsetzung ist in vielen Schulen mangelhaft bis gar nicht vorhanden. Die Arbeitsabläufe könnte durch eine technische Basis optimiert und transparenter gestaltet werden.
In diesem Beitrag gehe ich auf eine andere Lesart dieser Überschrift ein: Es bedarf mehr, als nur ein Smartphone, sprich die technische Ausrüstung und Umsetzung ist in vielen Schulen mangelhaft bis gar nicht vorhanden. Die Arbeitsabläufe könnte durch eine technische Basis optimiert und transparenter gestaltet werden.
Freitag, 4. Mai 2018
Ein Smartphone macht noch keinen Sommer: Eine didaktische Annäherung
Die Diskussion über Sinn und Unsinn von digitaler Bildung ist ein mühseliges Unterfangen. Die Beteiligten verlieren sich gerne im Kleingedruckten, so dass Vorurteile bestätigt scheinen (vgl. [5], [6]) und diese meiner Meinung nach bizarre Lösungsvorschläge hervorbringen. Zumindest fällt mir "bizarr" ein, wenn man es als einen sinnvollen Vorschlag erachtet, eine Handyzone - ähnlich wie die Raucherzonen auf den Bahngleisen - in den Schulen einzurichten (vgl. [7]).
Sonntag, 15. April 2018
10 Gründe für die Nutzung von Smartphones in der Schule (IMHO)
Beim Thema "Neue Medien" fällt unter Kolleginnen und Kollegen der Blick meist auf die Nutzung der Smartphones. Unter dem Kollegium scheint die Meinung verbreitet, dass Smartphones mehr schaden als nutzen. In den Anfängen des Handys behalfen sich die Schulen mit einem Verbot. Mit der Entwicklung und der erhöhten Verbreitung von Smartphones stößt diese Maßnahme an seine Grenzen.
Viele Schulen beendeten das Verbot oder überlegen, wie ein Verbot gelockert werden kann, da man sich davon einen höheren Nutzen verspricht. (vgl. [8]) Grundsätzlich scheinen bestehende Regelungen nicht unumstößlich zu sein (vgl. [1]).
Ich bin ein Verfechter der Nutzung des Smartphones in der Schule. Die Gründe hierzu liste ich in diesem Artikel auf.
Viele Schulen beendeten das Verbot oder überlegen, wie ein Verbot gelockert werden kann, da man sich davon einen höheren Nutzen verspricht. (vgl. [8]) Grundsätzlich scheinen bestehende Regelungen nicht unumstößlich zu sein (vgl. [1]).
Ich bin ein Verfechter der Nutzung des Smartphones in der Schule. Die Gründe hierzu liste ich in diesem Artikel auf.
Montag, 9. April 2018
Eine persönliche Wette: tutory.de bis zum Ende des Schuljahres
Wie ich in meinem Beitrag zu verschiedenen Arten, Arbeitsblätter zu erstellen, erwähnte, gab es deutliche Veränderungen bei tutory.de, so dass es meiner Meinung nach aus dem Beta-Status heraus ist.
Das veranlasst mich zu einer Wette: Bis zum Ende des Schuljahres erstelle alle meine Arbeitsblätter nur mit tutory.de und diese im Sinne von OER. Dies bedeutet, dass ich beispielsweise auf Textverarbeitungsprogramme, MS Publisher, scribus, LaTeX und Worksheet Crafter verzichte. Mehr Programme fallen mir gerade nicht ein, die ich üblicherweiser nutze.
Da unter die Kategorie "Arbeitsblätter" ebenfalls Klassenarbeiten und Leistungskontrollen fallen, werde ich diese erst am Ende des Schuljahres öffentlich stellen. Einige Arbeitsblätter und Leistungskontrollen für die Fächer Mathematik und katholische Religion können schon über mein Profil heruntergeladen werden.
Ich habe nur keinen blassen Schimmer, was ich als Wetteinsatz einbringe.
Nur zwei Ausnahme möchte ich geltend machen:
Das veranlasst mich zu einer Wette: Bis zum Ende des Schuljahres erstelle alle meine Arbeitsblätter nur mit tutory.de und diese im Sinne von OER. Dies bedeutet, dass ich beispielsweise auf Textverarbeitungsprogramme, MS Publisher, scribus, LaTeX und Worksheet Crafter verzichte. Mehr Programme fallen mir gerade nicht ein, die ich üblicherweiser nutze.
Da unter die Kategorie "Arbeitsblätter" ebenfalls Klassenarbeiten und Leistungskontrollen fallen, werde ich diese erst am Ende des Schuljahres öffentlich stellen. Einige Arbeitsblätter und Leistungskontrollen für die Fächer Mathematik und katholische Religion können schon über mein Profil heruntergeladen werden.
Ich habe nur keinen blassen Schimmer, was ich als Wetteinsatz einbringe.
Nur zwei Ausnahme möchte ich geltend machen:
- Zurzeit experimentiere ich mit verschiedenen Anbieter für Lernkarten-Software. Aus diesem Grund entstehen eventuell weitere Karten, neben der Einheit "Rationale Zahlen" (eine Registrierung bei Repetico.de und Freischaltung von meiner Seite erforderlich).
- Für meinen Unterricht setze ich gerne Online-Übungen in Form von Abfragen ein, wie ich in meinem letzten Beitrag beschrieben habe.
Sonntag, 8. April 2018
Google Forms und Microsoft Forms im Vergleich
Für meinen Unterricht setze ich seit einiger Zeit Google Forms in der Quiz-Variante ein, um für meine Klassen Online-Übungen anzubieten.
Der Vorteil dieser Übungen ist, dass die Schülerinnen und Schüler gleich eine Rückmeldung über die Ergebnisse erhalten, wie ich in einem anderen Artikel beschrieb. In meiner Lehrer-Rolle kann ich diese über das Add-On "Flubaroo" bequem und zeitnah auswerten.
Microsoft bietet ebenfalls ein solches Formular an, das mit einem Office365-Account zur Verfügung steht. Zwar besteht die Möglichkeit über einen "herkömmlichen" Microsoft-Account mit Excel-Online, eine Umfrage zu erstellen (befindet sich im Start-Ribbon), doch ist diese Variante sehr eingeschränkt.
Für den Vergleich beziehe ich mich auf die Quiz-Editionen.
Dienstag, 3. April 2018
OER: wo finde ich was
Seit kurzer Zeit befasse ich mich immer mehr mit dem Thema OER, da ich diese Idee als einen wertvollen Beitrag für die Bildung erachte.
Meine Materialien stelle ich seit Jahren zur freien Nutzung zur Verfügung, dennoch zähle ich mich nicht zu dem Personenkreis, der sich besonders gut mit dem Thema auskennt.
Um mein Wissen aufzubessern, recherchierte ich im Internet diesbezüglich. Dabei stieß ich auf verschiedene Internetseiten, die ich nun in einer Übersicht zusammengetragen habe.
Für weitere Anregungen und Ideen bin ich dankbar.
Meine Materialien stelle ich seit Jahren zur freien Nutzung zur Verfügung, dennoch zähle ich mich nicht zu dem Personenkreis, der sich besonders gut mit dem Thema auskennt.
Um mein Wissen aufzubessern, recherchierte ich im Internet diesbezüglich. Dabei stieß ich auf verschiedene Internetseiten, die ich nun in einer Übersicht zusammengetragen habe.
Für weitere Anregungen und Ideen bin ich dankbar.
Sonntag, 1. April 2018
Herr Kaube, was soll das? (IMHO)
Ich gebe es zu. Ich hatte eine Bildungslücke, denn bis zum 30.03.18 kannte ich Herr Jürgen Kaube, Redakteur bei der FAZ, nicht.
Da ich ein Abo bei der FAZ habe, lernte ich ihn heute kennen. Zumindest seinen "interessanten" Schreibstil und seine Verabscheuung gegenüber der Digitalisierung im Bildungsbereich.
Wie es aussieht schreibt Herr Kaube gerne RANT-Artikel. Diese Art von Artikel müssen nicht fundiert sein und bedürfen auch keines besonderen guten Schreibstils. Und das Beste an solchen Artikeln ist, man darf alle anderen für Fehler, seien sie real oder erfunden, schuldig sprechen und dies mit Korrelationen belegen, dass einem die Haare zu Berge stehen. Der ironische Unterton darf natürlich nicht fehlen, um so was wie Witz oder kritischen Journalismus vorzutäuschen.
Da ich ein Abo bei der FAZ habe, lernte ich ihn heute kennen. Zumindest seinen "interessanten" Schreibstil und seine Verabscheuung gegenüber der Digitalisierung im Bildungsbereich.
Wie es aussieht schreibt Herr Kaube gerne RANT-Artikel. Diese Art von Artikel müssen nicht fundiert sein und bedürfen auch keines besonderen guten Schreibstils. Und das Beste an solchen Artikeln ist, man darf alle anderen für Fehler, seien sie real oder erfunden, schuldig sprechen und dies mit Korrelationen belegen, dass einem die Haare zu Berge stehen. Der ironische Unterton darf natürlich nicht fehlen, um so was wie Witz oder kritischen Journalismus vorzutäuschen.
Mittwoch, 28. März 2018
Die verschiedene Arten, Arbeitsblätter zu erstellen (Teil 4)
In diesem Teil widme ich mich dem Programm scribus, das ich nach kleinen Anlaufschwierigkeiten, für mehrere Übungshefte angewendet habe.
Ich setzte die Beta-Version 1.5.3 ein, denn diese ist etwas bedienerfreundlicher als die Stable-Version.
Ich setzte die Beta-Version 1.5.3 ein, denn diese ist etwas bedienerfreundlicher als die Stable-Version.
Donnerstag, 22. März 2018
Die Welt ist Digital. Warum nicht die Schule? (IMHO)
Das erste Mal in meinem Dasein als Lehrer war ich auf der didacta. Dieses Jahr nutzte ich die Gelegenheit, um mir diese Messe anzusehen. In erster Linie interessierte mich, was technisch alles möglich ist.
Vor meinem Besuch war mir klar, dass die Schulen in vieler Hinsicht technisch in der Steinzeit verweilen. Nach meinem Besuch weiß ich, dass selbst die Steinzeit schon die Zukunft wäre. Dieses Bild trifft bestimmt nicht auf alle Schulen zu, dennoch gehe ich von einigen aus.
Auf der didacta erlebte ich Science-Fiction. Von der Mitteilungsheft-App über riesige Touch-Monitore bis hin von der kompletten Verwaltung eines Netzwerkes via Browser bot die didacta eine weite Spannbreite an technischen Neuerungen. Sehr inspirierend empfand ich den Stand der Startups. Rückblickend sehe ich keines dieser Errungenschaften in der Schule, weil die Basis für diese Technik in den meisten Fällen vermutlich fehlt. Es ist einfach zu sehr Zukunftsmusik.
Vor meinem Besuch war mir klar, dass die Schulen in vieler Hinsicht technisch in der Steinzeit verweilen. Nach meinem Besuch weiß ich, dass selbst die Steinzeit schon die Zukunft wäre. Dieses Bild trifft bestimmt nicht auf alle Schulen zu, dennoch gehe ich von einigen aus.
Auf der didacta erlebte ich Science-Fiction. Von der Mitteilungsheft-App über riesige Touch-Monitore bis hin von der kompletten Verwaltung eines Netzwerkes via Browser bot die didacta eine weite Spannbreite an technischen Neuerungen. Sehr inspirierend empfand ich den Stand der Startups. Rückblickend sehe ich keines dieser Errungenschaften in der Schule, weil die Basis für diese Technik in den meisten Fällen vermutlich fehlt. Es ist einfach zu sehr Zukunftsmusik.
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