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Mal etwas Technik in den Unterricht eingebaut

Meine Schule ist seit paar Monaten stolzer Besitzer von Tablets. Seitdem versuche ich diese Dinger auf die unterschiedlichste Art und Weise einzusetzen.
Typischer Weise ist der erste Anwendungsbereich die Recherche im Internet. Dies klappt auch soweit ganz gut, besonders weil diese Geräte weniger Platz beanspruchen, als ein Laptop.
Neben den Tablets gibt es bei uns noch ein anderes Spielzeug: Microsoft Wireless Display Adapter. Dieser "Miracast"-Dongel von Microsoft bietet den Vorteil, Microsoft-Geräte und Android-Geräte an einem Display per Funk zu verbinden.

Dieses Teil wird zurzeit eher experimentell eingesetzt, da man austesten möchte, wie gut diese Funktechnik im Unterrichtsalltag zu integrieren ist.

Spontan fiel mir ein Szenario ein, mit der ich diese Technik einsetzen könnte. Zum aktuellen Thema "Prisma" sollten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen im Schulgebäude Prismen mit dem Tablet fotografieren. An diesen sollten sie anhand des Bildes per Schätzungen Berechnungen zu Volumen, Oberfläche und Mantelfläche vornehmen.
Jede Gruppe stellte ihre Ergebnisse vor. Hierzu verknüpften sich die Gruppen mit ihren Tablets via Display Adapter mit dem Beamer. Dort zeigten sie anhand der Bilder, wie sie ihre Schätzungen und Berechnungen vorgenommen hatten.

Die positive Aspekte waren, dass die Schülerinnen und Schüler über eine Schätzaufgabe ihr Wissen vertieften und dieses überprüfbar darstellten. Außerdem schien die Methode eine gewisse Abwechslung in den Mathematikunterricht zu bringen.

Eine Einschränkung musste ich feststellen: Funktechnik ist nicht sehr zuverlässig. Von zehn Tablets konnten sich zwei nicht mit dem Dongel verbinden. Außerdem kann es sein, wenn ein Tablet in den Ruhemodus umschaltet, dieser nach dem "erwachen" sich nicht mehr mit dem Dongel verbindet.

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