Mittwoch, 20. April 2016

Mal eine Online-Übung einfach erstellt.

Lange war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, Übungen über einen Rechner anzubieten. Dieses Vorhaben scheiterte meistens an drei Punkten:

  • die Übungen auf den Rechnern zu verteilen war schwierig bzw. langwierig.
  • die Übungen sahen nicht auf allen Rechnern gleich aus.
  • die Übungen mussten in ein Format übertragen werden, dass "gängig" war. Dadurch gingen aber Formatierungen verloren.
Die Programme, die ich ausprobierte, erfüllten mindestens einen dieser Punkte. In der Vorbereitung der Übungen erwiesen sich die Programme meist als schwer bedienbar.

Dienstag, 19. April 2016

Projektarbeit in Mathematik - die Analyse

Irgendwie merkte ich seit geraumer Zeit, dass ich etwas an meinem Mathematikunterricht ändern musste. Während ich im Religionsunterricht viele interaktive Elemente einbaute, um den Dialog im Unterricht zu fördern, entwickelte sich der Mathematikunterricht immer mehr zu einer reinen Vorlesung. So entschied ich mich recht spontan, dieses Vorgehen komplett über den Haufen zu werfen.
Immer wieder stellte ich fest, dass sich die Schülerinnen und Schüler mathematische Zusammenhänge besser aneigneten, wenn sie diese von Grund auf selbstständig erarbeiteten.

Die Illusion vom Nicht-Lehrerzentrierten Unterricht (IMHO)

In der Zeit meines Studiums und Referendariats wurde uns es wie Gebetsmühlen vorgetragen: lehrerzentrierter Unterricht ist schlecht. Dabei wurde nicht geklärt (Definitionen sind in der Pädagogik eher unbeliebt), was lehrerzentriert eigentlich ist. Es wurde nur weiter formuliert: Um lehrerzentrierten Unterricht zu vermeiden, ist ein schülerorientierter Unterricht umzusetzen. Die Definition des Begriffes Schülerorientierung fehlte ebenfalls. Für beide Begriffe lässt sich im besten Falle eine grobe Definition geben: Lehrerzentrierung bedeutet, dass der Fokus des Unterrichtsgeschehen bei der Lehrkraft liegt, wobei in der Schülerorientierung der Blick sich auf die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler richtet.
Gerade wegen dieser schwammigen allgemeinen Definition bleibt es für mich noch heute interessant, wie man eine solche Gleichung aufstellen kann, ohne die genaue Definition zu kennen. Ist die Logik: Lehrer ist Gegenteil von Schüler, daher lehrerzentriert minus schülerorientiert gleich guter Unterricht? Wie definieren sich Lehrerzentrierung und Schülerorientierung? Schließen sich beide gegenseitig aus, weil es unvereinbare Gegensätze darstellen?
Diese Fragen begleiten mich im Wesentlichen weiterhin, denn ich möchte einen guten Unterricht geben (wieder so eine fehlende Definition). Aus dem Grund könnte dieser Artikel noch den Untertitel tragen: Der Versuch einer Definition von lehrerzentriertem Unterricht.
Ich entschied mich für einen Titel, ohne Zusätze. Den Begriff "Illusion" wählte ich, weil ich denke, dass sich aufgrund der fehlenden Definition manche Lehrkräfte und Pädagogen im Allgemeinen einer Illusion hingeben, wie ein nicht-lehrerzentrierter Unterricht umzusetzen ist.
Doch ein Schritt nach dem anderen. Zunächst muss geklärt sein, was unter einem lehrerzentriertem Unterricht zu verstehen ist.
Um den Weg etwas spannender zu gestalten, stelle ich zunächst meine These auf:
Jeder Unterricht ist lehrerzentriert.

Dieser These schließt sich meine nächste Feststellung an:

Schülerorientierung und Lehrerzentrierung sind Elemente desselben guten Unterrichtes

Freitag, 12. Februar 2016

Wenn man denkt es geht schief ...

... dann kommt es doch anders.
In einer meiner Mathematikstunden versuchte ich über einen Beamer mit Laptop mit meinen Schülern die Ergebnisse zur Proportionalität zu besprechen. Dazu hatte ich die Arbeitsblätter abfotografiert und auf den Laptop übertragen. (die Beantwortung der Fragen, warum kein PDF oder keine Folie mit OHP, würde die Geschichte unnötig verkomplizieren.) Ich dachte mir, dass ich mit Maus und Tastatur irgendwie einen Graphen in dem Koordinatensystem auf dem Arbeitsblatt zeichnen könnte.

Mein Problem bestand darin, die Grafik einfach zu bedienen, d.h. die Ergebnisse ohne Zeitverzögerung dort  einzutragen. Mit der Maus handschriftlich Texte auf einer Grafik zu verfassen, gehört nicht zu meinen Stärken. Aus diesem Grund fügte ich das Bild in Word ein, um dann mit Textfeldern den Text an die Grafik anzufügen. Dies wirkte eher hilflos.
Nach einer Weile waren alle Beteiligten etwas genervt. Meine anfängliche Idee, ein Arbeitsblatt über Beamer digital zu bearbeiten, schien in ein minimales Fiasko zu enden.

Und dann erlebte ich, dass Schülerinnen und Schüler viel pädagogische Arbeit erfahren. Denn die Lösung, die eine Schülerin äußerte, war so einfach, wie genial.
"Schieben Sie doch einfach die Tafel nach oben und projizieren darauf das Bild", schlug sie vor. "Dann können Sie mit der Kreide zeichnen."

Und was soll ich sagen: nun war ich in der Lage ohne Probleme den Graphen zu zeichnen. Und das Fiasko war abgewendet.

Donnerstag, 13. August 2015

Ich mache mich nackig (IMHO)

Wer jetzt hofft, eindeutige Bilder meines Luxuskörpers zu erhalten, wird enttäuscht sein. Die Eigenschaft "nackig" bezieht sich nicht auf den Körper, sondern vielmehr auf das "Sein". Oder besser gesagt, auf das "Digitale Sein".

Dienstag, 10. März 2015

Neue Welten... (IMHO)

Das Schuljahr ist ein knappes halbes Jahr rum und ich habe für mich einige neue Welten entdeckt, die ich zuvor nie oder nur unter größten Bedenken betreten hätte. Mit diesem Schuljahr habe ich entdeckt, dass diese neuen Regionen mich meinem Ziel, meine Unterrichtsmaterialien öffentlich zur Verfügung zu stellen, deutlich weiter bringen. Doch diese Erkenntnis benötigte Zeit.
Um meine Schritte zu verstehen, teile ich die Welten ein:

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Die magische Zahl 14

Seitdem ich meine Bestrebungen hinsichtlich Digitalisierung des Unterrichtes intensiviere, stoße ich gehäuft auf diese Zahl. In Gesprächen...